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Stimme der Tiere - Gemeinschaft von Mensch und Tier e.V.

Kastrationsaktionen 2018

 

Unsere Kastrationsaktionen in Spanien, ca. 100 Kilometer südlich von Alicante führen wir schon seit vielen Jahren durch.
Durch die vielen Hunde und Katzen, die wir mit einer Aktion kastriert haben (ca. 300 Tiere) konnten wir die Kosten je Tier minimieren.
Seit 2 Jahren dürfen wir aber nicht mehr kastrieren! Die Behörden haben es verboten, wir sollen alles "legalisieren" lassen!
Das wäre auch in unserem Sinn, aber wie????? Wir haben Tierfreunde vor Ort, sie rennen den Behörden die Türen ein,...aber wir werden immer vertröstet!!
Es dauert, und dauert,...und die Katzenkolonien nehmen zu! Es werden dort Tiere ausgesetzt, da die Leute wissen das gefüttert wird.
Ja, nun ist guter Rat teuer, was machen wir?????? Wir kratzten unser Geld zusammen, auch private Gelder!
Wir haben eine spanische Tierärztin gesucht, die uns hilft und mit ihr können wir wenigstens die Fund-Tiere von unseren Tierschützern vor Ort kastrieren! Unsere Gelder reichen für 65 Katzen und 15 Hunde, das ist nicht viel, aber besser als zuzuschauen, wie die nächsten Katzenkinder ins Elend geboren werden!

 
Gerhard hat den Anfang gemacht - die ersten beiden Katzen waren schon schwanger!
 
Er schrieb:
Am Freitag ging es los. Raus zum Parkplatz am Leuchtturm (auf der La Manga), wo immer noch über 30 Katzen leben, obwohl über die letzten Jahre sehr viele dort kastriert wurden. Aber es gibt immer Leute, die junge Kätzchen loswerden wollen und so kamen im Herbst wieder etliche Tiere hinzu. Inzwischen sind diese Katzen geschlechtsreif und es war die letzten Wochen nicht zu übersehen, wie Kater hinter ihnen her waren. Es war also höchste Zeit und die Aktion von „Stimme der Tiere“ dringend notwendig.
Einigen unserer Kandidaten ist die Gewöhnung an Menschen noch deutlich anzumerken, sie sind nicht so scheu wie wild aufgewachsene Straßenkatzen und lassen sich teils sogar anfassen; sie wurden ausgesetzt!
Unsere Transportboxen hatten wir schon häufig auf den Parkplatz gestellt und die Katzen wussten daher, dass diese Kisten da sind, um etwas Leckeres zum Fressen darin zu finden. So musste Renate nur aufpassen, dass die „richtige“ Katze in die Box geht. Dafür hatten wir uns ein schwarz-weißes Kätzchen ausgesucht, vermutlich ein Weibchen. Ein bisschen am Po nachgeholfen, Türe zu - fertig.

Hier ein paar Fotos:

 
Empfang in Faro   Fangbox
     
 
bei der OP   Susi nach der OP daheim
     
 
Nachsorge   Freilassung