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Stimme der Tiere - Gemeinschaft von Mensch und Tier e.V.

Geplante Projekte

 

Wir würden, wenn wir genug Geld zusammen bekommen, im Oktober die Tierärzte auf Koh Samui unterstützen!

Auf der Insel leben mehr als 10.000 Hunde und sicher auch so viele Katzen! Die Hunde dort müssen auch alle gegen Tollwut geimpft werden.

Thailand gilt noch immer als Tollwut-Risiko Land und nach wie vor gibt es in einigen Regionen Thailand´s Tollwut-Ausbrüche.

Warum gibt es so viele Straßentiere in Thailand und warum ist Kastration und Impfung der einzige Weg, den Teufelskreis unkontrollierter Vermehrung zu durchbrechen?

- Im thailändischen Klima können sich Hunde und Katzen zwei bis drei Mal im Jahr fortpflanzen. Achtlos entsorgter Müll bietet ausreichend Futter. Alleine im Großraum Bangkok gibt es geschätzte 640.000 Straßenhunde. Viele Tiere leiden aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit an massiven Hautproblemen. Durch Zecken übertragbare Krankheiten wie Ehrlichiose und Anaplasmose sind weit verbreitet.
   
- eine Unterbringung der Tiere in Tierheimen ist keine Lösung. Die wenigen staatlichen Tierheime sind hoffnungslos überfüllt und die Lebensbedingungen für die Tiere unbeschreiblich schlecht.

 
Soi Dog ist davon überzeugt, dass die einzig effektive Möglichkeit, Straßentieren ein nachhaltig besseres Leben zu ermöglichen das Einfangen, Kastrieren, Impfen und wieder Freilassen ist.

Neben der WHO sind sich verschiedene Organisationen einig, dass es der effektivste Weg, Menschen vor Tollwut zu schützen ist, die Tollwut bei Hunden zu eliminieren.

Sind mindestens 70% der Hunde in einer Region geimpft, eliminiert dies die Tollwut. Genauso verhält es sich mit der Reduzierung von Straßentieren. Sind mindestens 80% einer Population kastriert, reduziert sich die Anzahl der Tiere in der Zukunft von selbst, vorausgesetzt, die geimpften und kastrierten Tiere dürfen in Ihrem Territorium bleiben, um eine Gruppenimmunität aufzubauen und um zu verhindern, dass andere, nicht kastrierte Tiere zuwandern und das Gebiet und vorhandene Futterquellen übernehmen.

 

Das Konzept ist einfach: Tiere einfangen, kastrieren und impfen, um sie anschließend wieder dort frei zu lassen, wo sie gefangen wurden. Hunde sind von Natur aus territorial und hindern andere Hunde daran in ihr Territorium einzuwandern.
 

Wenn ein Gebiet von Hunden geräumt wird, dauert es nicht lange, bis Tiere aus benachbarten Gebieten, welche möglicherweise noch nicht geimpft und kastriert sind, die freigewordenen Gebiete und Nahrungsquellen übernehmen.

Mit reduzierter Konkurrenz und ausreichend Nahrung (aus dem Müll) vermehren sie sich schnell. Innerhalb von nur ein oder zwei Jahren hat die Population in zuvor geräumten Gebieten wieder dasselbe Ausmaß erreicht.


Das Gleiche gilt für die Unterbringung von Hunden und Katzen in Tierheimen. Dort werden sie zwar nicht getötet, doch sterben unzählige Tiere aufgrund der schlechten Lebensbedingungen und der Überfüllung staatlicher Einrichtungen. Seuchen breiten sich aus, es gibt nicht ausreichend Futter und es kommt regelmäßig zu tödlichen Auseinandersetzungen. Gleichzeitig werden dort neue Welpen geboren, da aufgrund limitierter Ressourcen nicht kastriert wird. Tierheime in Asien erhalten in der Regel viel zu wenig Unterstützung und die dort untergebrachten Tiere leiden manchmal Jahre, bevor sie sterben.

 
Für weitere Informationen kontaktiert mich bitte (klicke hier)